Montag, 5. Juni 2017

Karlovac/Koratien - Tomislavgrad/Bosnien

und wieder ging es bei schönstem Wetter los. Der eh utopische Plan war nach Mostar zu fahren. Geschafft haben wir es natürlich nur nach Tomislavgrad. Marienmessungen standen heute mal keine auf dem Plan.

An einem Fluss in Bosnia Herzigovina

und direkt gegenüber hat die Polizei die Radarpistole rausgeholt

Ein Streckenabschnitt hat sich als 30km Schotterweg rausgestellt. Die Hälfte davon im heftigem Regen.

Der Weg nimmt kein Ende und hat auch Kurven, Steigungen und Gefälle ohne Ende.

Dann war entspanntes Fahren angesagt.

Plötzlich tauchten hunderttausende von Monster-Heuschrecken auf

Wovon die meisten davon, auf etwa 2km Strasse dahingemetzelt wurden

und weiter in Bosnien

vorbei an Hausern von Kriegs-Vertriebenen, die alle bis auf die Grundmauern ausgeplündert wurden

Ganze Dörfer sind nun Ruinen, etliche auch noch mit sichtbaren Einschusslöchern.

Dann wieder entspannt weiter

Ein Vater mit ca 8 jährigem Sohn auf dem Motorrad, beide natürlich ohne Helm. Er ist einige Kilometer hinter uns her gefahren.
und statt Mostar sind wir eben in Tomislavgrad gelandet

Samstag, 3. Juni 2017

Knittelfeld - Bad St. Leonhard (2017) Austria - Karlovac/Kroatien

 Heute stand der Rest von Österreich auf dem Plan, mit einem ganz besonderen Schmankerl, einer aktuell standfindenden Marienerscheinung! Diese findet wie ein Uhrwerk exakt alle 6 Monate statt.
Die nächste ist am 21.Oktober um 16:30 in Bad St. Leonhard (wirklich sehen kann die Erscheinung aber nur ein einziger Mann...). www.marienerscheinung.at/
Da sind wir natürlich auch hin.



Bad St. Leonhard. Die Messung läuft.


Gemessen wurde aber zwischen 0% und 1%, eher wenig Aktivität, würde ich behaupten.

Ok, zweite Messung in den Schlossruinen von St. Leonhard (100m weiter)

Auch hier, satte 0% Aktivität zu melden.


Also, weiter durch Slowenien (das ist nicht der Fingerzeig Gottes, das ist mein Finger vor der Linse)
Weiter nach Kroatien,
Wir nächtigen in Karlovac

Freitag, 2. Juni 2017

Maiersdorf - Mariahilfsberg/Austria (1661) - Mariazell - Knittelfeld

Bei schönstem Wetter sind wir heute gestartet und bei Unwetter und schwerem Gewitter in Österreich notgelandet.

Mariahilfsberg in Österreich (1661)

Mit Infobude, in der viele nützliche Informationen zu bestaunen sind.

und die zweite Seite davon

Irgendwie fehlt zur Zeit das Bild, das im Baum hing, dass der Maria-Visionär gemalt und dort hin hängen sollte

Dafür gab es eine Ecke in der Kirche, in der die Marienerscheinung künstlerisch dargestellt wurde.

in mehrereren Varianten

und noch eine

Die Messung erbrachte eher unterdurchschnittliche Ergebnisse, 26%

Es lag ein Buch aus, in der man sich eintragen konnte. Das haben wir dann auch getan.

Am Ausgang gab es Weihwasser als Take-Away, schon fix und fertig in Flaschen abgefüllt. Wir haben gespendet und jeder eine mitgenommen.

Dann wurden die Wolken dunkler und hingen immer tiefer

Die Gegend war super, doch aus den Wolken kamen die ersten Tropfen

Zweiter Anlaufpunkt des Tages, Mariazell.
Mariazell ist der wichtigsten Pilgerort in Österreich. Um die Kirche herum sind dutzende von Verkaufsstände und auch in der Kirche kann man unmengen an Tinnes zu überhöhten Preisen kaufen.

Im inneren ist eigentlich alles verboten, außer still sein.

Aber 223% Marienaktivität ist schon mal gar nicht so schlecht

Eine kleine Kapelle in einem kleinen Dörfchen unterwegs.
Dann begann es zu schütten ohne Ende. Wir haben unsere Regenpelle angezogen, da hat ein entgegenkommendes Auto angehalten, der Fahrer macht weite Gesten und raunt: Fahrt nicht weiter, fahrt nicht rauf!! Dort oben geht die Welt unter! Fahrt da bloß nicht rauf!

Haben wir dann auch nicht gemacht. Wir mussten nur 6 Unterkünfte anfragen, bis wir ein Zimmer bekamen.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Balassagyarmat HU - Dechtice M, Slowakei (1994) - Maiersdorf

In Ungarn habe ich gelernt, dass es ungarische Gulaschsuppe nach Art des Hochlands und ungarische Gulschsuppe nach Art des Tieflands gibt, sehr interessant.



Bei schönstem Wetter durch die Slowakei.

Vorbei am letzten slowakischem Kernkraftwerk Mochovce

Zur Marienerscheinung des Tages, in Dechtice/Slowakei

Die lag aber defintiv nicht sehr verkehrsgünstig

Weit ab vom Schuss, mit einer Schlussanfahrt durch heftige Schotterwege
Haben die Slowaken der Maria mitten im Nirgendwo auf einem Hügel eine Statue hingestellt.

374% Aktivität, vermutlich weil es extreme Lichtschwankungen gab.


Kudret inspiziert das Gelände

Info-Plakette am Stein in slowakisch

Maria von Rechts

von vorne

und aus der Entfernung

und noch eine Infoplakette, aber mit Blumen

Im Schatten hatten wir unser Päuschen gemacht.

Maria und ein unrasierter, verstrahlt  dreinblickender Typ.

Uzghorod - Hasznos M, Hungary (1947) - Balassagyarmat

Das Thermometer steigt wieder über 32° und wir hängen am Zoll zwischen Ukraine und Ungarn herum und warten bis es weitergeht.
Die meisten Strassen sind ellenlang und ohne Kurven.So geht es dutzende von Kilometern. Erst 30km vor der Erscheinung in  Hasznos/Ungarn (1947) wurde es bergiger und damit sehr kurvig.


Die letzten Kirchn in Ukraine

Keinerlei Aktivitäten zu messen

Die Kirche selbst war hässlich von außen und dazu noch abgeschlossen

und von vorne

Dann ging es nach Balassagyarmat, die Stadt die auf deutsch 'Jahrmarkt' heißt